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100 Jahre Moto Guzzi


100 Jahre Moto Guzzi
100 Jahre Moto Guzzi

Die Geschichte einer der einflussreichsten Motorradmarken beginnt während des 1. Weltkrieges in der italienischen Luftwaffe. Hier lernen sich drei junge Männer kennen, zwei Piloten (Giovanni Ravelli und Giorgio Parodi) und ein Mechaniker (Carlo Guzzi) und werden bald zu Freunden. Ravelli und Parodi waren begeisterte Rennfahrer und Guzzi schwärmte für Motorräder, so entstand gemeinsam die Idee, nach dem Krieg eigene Maschinen zu entwerfen und zu verkaufen. Ravelli starb jedoch 1919 bei einem Flugzeugabsturz, bevor diese Idee in die Tat umgesetzt werden konnte. Seine Freunde hielten jedoch an der Idee fest und gründeten am 15. März 1921 mit dem Kapital von Parodis Vater (einem genuesische Schiffseigner) die Firma Moto Guzzi. Das Firmenlogo wurde in Erinnerung an ihren verstorbenen Freund ein Adler mit ausgebreiteten Schwingen, dem Zeichen der italienischen Luftstreitkräfte.


Schnell wurde die Marke Moto Guzzi mit ihren innovativen Motorrädern auch über Italien hinaus bekannt und feierte besonders im Motorsport gigantische Erfolge. Ich selber fahre bereits seit vielen Jahren fast ausschließlich verschiedene Modelle der Firma und deshalb war es für mich schon lange klar, dass ich zum einhundertsten Jubiläum erneut den Ort besuchen wollte, an dem die Geschichte meines Lieblingsmotorrades seinen Anfang nahm.

Unsere Guzzi vor dem Werkstor in Mandello
Unsere Guzzi vor dem Werkstor in Mandello

Über die gewohnt kurvenreichen und schönen Pässe der Alpen, führte es mich letztes Wochenende deshalb in den Norden Italiens, nach Mandello del Lario an den Comer See, den Hauptsitz von Moto Guzzi. Einige heftige Regenschauer waren schnell vergessen, als ich mich von der Sonne Italiens trocknen und den Blick über das tolle Panorama schweifen lassen konnte.

In Mandello lassen sich viele Spuren der heute noch (oder müsste man wieder sagen?) aktiven Firma und ihrer Geschichte finden. Die Vorbereitungen für die offizielle Feier des Unternehmens Anfang September laufen auf Hochtouren.

Inzwischen bin ich zurück in Borsum, die Guzzi ist abgesattelt und die Motorradkluft getrocknet. Was für schöne Tage und was für eine tolle Tour! Neben den Erinnerungen und Bildern, habe ich jedoch auch einige Kleinigkeiten mitgebracht, die ab sofort in unserem Ladengeschäft zu erwerben oder über uns zu bestellen sind. Vielleicht findet sich ja der ein oder andere „Guzzista“, der daran Gefallen findet.


Bis zum nächsten Jubiläum in Mandello!



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